Rahmenbedingungen

Meine Arbeit ist von Wertschätzung und Respekt, Interesse und Neugier, Professionalität und Qualität geprägt.

Sie erreichen mich unter 0664/39 83 997. Sollte ich Ihren Anruf nicht persönlich entgegennehmen können, hinterlassen Sie mir bitte eine Nachricht auf der Mobilbox. Ich rufe Sie verlässlich zurück.

Sie können auch diese E-Mail-Adresse benutzen natascha-schuster@aon.at oder dieses Kontaktformular.

Fragebogen

Vor Therapiebeginn bitte ich Sie, einen Fragebogen auszufüllen, den ich Ihnen per e-mail zusende.

Das Ziel dieses Fragebogens besteht darin, ein umfassendes Bild von Ihnen und der Umwelt zu bekommen, in der Sie momentan leben und in der Sie aufgewachsen sind.

In der therapeutischen Arbeit sind Angaben zu Ihrer Person notwendig, da sie die Basis unserer Zusammenarbeit sind. Bitte füllen Sie diesen Fragebogen möglichst vollständig und so genau wie möglich aus. Sie erleichtern mir dadurch die Arbeit und ersparen sich wertvolle Behandlungszeit.

Diese Daten unterliegen der psychotherapeutischen Schweigepflicht.

Therapieziel – was ist Ihr Auftrag?

„Was sich beschreiben lässt, das kann auch geschehen.“ (L. Wittgenstein)

Bevor wir überhaupt mit der Psychotherapie beginnen können, müssen wir gemeinsam Ihre Therapieziele klären und bestimmen. Das ist sehr wichtig und die Grundlage unserer zukünftigen Arbeit. Angemessene und erreichbare Ziele bahnen den Weg zum Erfolg. Unrealistische oder diffuse Ziele führen zum Misserfolg.

Sie leisten somit bereits einen wichtigen Behandlungsbeitrag, wenn Sie für die Definition Ihrer Ziele etwas Zeit und Mühe investieren.

Ohne Zielvorstellung werden Sie sich unnötig abmühen – ähnlich wie ein Schatzsucher keinen Schatz finden wird, wenn er nicht schon vorher weiß, wonach er sucht.

Ihr Ziel soll:

  • konkret und klar formuliert und nach Möglichkeit in einen Kontext eingebunden sein, z. B. Beruf, Freizeit,…
  • sinnvoll und überprüfbar sein
  • erreichbar sein und in Ihrem Einflussbereich liegen
  • ggf. Zwischenschritte umfassen
  • positiv formuliert sein – ohne Negation oder Vergleich. Es geht nicht darum, was Sie NICHT mehr wollen, sondern darum, WAS sie wollen
  • keine negativen Folgen oder untragbare Nebenwirkungen haben – oder dass die möglichen Nebenwirkungen bewusst sind
  • die Wertschätzung des bisherigen Verhaltens beinhalten – denn dieses Verhalten war einmal die perfekte Lösung für ein Problem

Nicht geeignete Ziele sind „Ich möchte, dass es mir besser geht“, „Ich möchte glücklicher werden“ (zu unkonkret), oder „Mich nicht mehr so hetzen“ oder „Ich will mir das nicht mehr so zu Herzen nehmen“ (beide Male Negation). Auch Ziele wie „Ich möchte, dass die anderen mich mehr mögen“ sind Ziele, die möglicherweise nicht erreichbar sind. Auch Fragen wie „Wie wird man glücklich?“ oder „Was würden Sie in meiner Situation machen?“ kann ich Ihnen leider nicht beantworten.

Selbstverständlich können Sie Ihre Ziele immer neu überdenken und verändern – auch das kann ein Therapieziel sein.

Häufigkeit und Dauer der Sitzungen

Weil eine gute Zusammenarbeit die Basis für den Erfolg der Therapie ist, ist es wichtig, dass die Termine regelmäßig stattfinden und von beiden Seiten eingehalten werden.

Dabei sind am Beginn der gemeinsamen Arbeit Termine alle ein bis zwei Wochen sinnvoll.

Schweigepflicht

Psychotherapeuten unterliegen der unbedingten Schweigepflicht.

Das heißt, dass ich alle Informationen, die mir in der Psychotherapie anvertraut werden, während und nach Abschluss der Therapie strikt geheimhalten muss.

Deshalb dürfen von mir weder Informationen über persönliche Daten, Inhalt der Gespräche noch der Besuch der Psychotherapie selbst weitergegeben werden.

Dies gilt auch bereits für den telefonischen Erstkontakt und natürlich auch für den Fragebogen.

Wie lange dauert (m)eine Psychotherapie?

Diese Frage kann ich Ihnen nur ungefähr auf der Grundlage von Erfahrungswerten beantworten. Sie müssen jedoch mit mehreren Monaten rechnen, bevor Sie eine Verbesserung merken.

Psychotherapie ist mit Bergsteigen zu vergleichen. Als Bergführerin besteige ich gemeinsam mit Ihnen den von Ihnen ausgewählten Berg in Ihrem Tempo und habe eine Karte, viel Fachkenntnis, Erfahrung und Wissen im Gepäck.

Ich habe die Verantwortung für Ihre Sicherheit, berate Sie hinsichtlich Ausrüstung, Tempo, Gefahren, Pausen, alternativen Wegen, Umwegen, begleite Sie verlässlich und bin als Mensch für Sie da.

  • Es geht nicht immer nur bergauf, sondern manchmal auch wieder ein Stück retour.
  • Manchmal kommen wir schneller voran, manchmal langsamer.
  • Manchmal gibt es sehr schwierige und anspruchsvolle Abschnitte.
  • Es ist erlaubt, sich über den zurückgelegten Weg zu freuen.
  • Statt das Ziel frontal und direkt anzusteuern, ist es besser, sich Zeit zu lassen und den erfolgversprechendsten Weg zu suchen.
  • Jeden Gipfel kann man nur Schritt für Schritt erreichen.
  • Meist ist langsames Gehen besser als zu rasches Gehen.
  • Und manchmal muss man stehenbleiben. Der Körper braucht Zeit, um sich an veränderte Bedingungen anzupassen – und die Psyche auch.

Es ist Ihr Tempo, Ihre Kondition und grundsätzlich Ihre Entscheidung, diesen Berg aus eigener Kraft besteigen zu wollen. Einen Berg zu besteigen, braucht vor allem Ausdauer, Zeit und Geduld. Bergsteigen ist kein Spaziergang.

Psychotherapie ist nicht Coaching und bietet keine Tipps und Ratschläge an.

Psychotherapie will Menschen (wieder) in die Lage versetzten, (wieder) selbst etwas für sich tun zu können und ihre Eigenaktivität, Selbstverantwortung und Selbstfürsorge stärken.

Das heißt: Ich unterstütze Sie, so gut ich kann, aber ich kann und werde Sie nicht tragen.

Ich kann und werde Ihnen keine Entscheidungen abnehmen und Ihnen nicht sagen, was Sie tun sollen – sondern mit Ihnen gemeinsam Ihre Alternativen und Möglichkeiten betrachten.