Persönlichkeitsstörungen

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei Persönlichkeitsstörungen handelt es sich um über längere Zeit bestehende Muster im Erleben, Fühlen und Handeln. Diese zeigen sich insbesondere in der Wahrnehmung der eigenen Person, im Umgang mit Gefühlen, in der Impulskontrolle sowie in zwischenmenschlichen Beziehungen.

Die betroffenen Verhaltens- und Erlebensweisen sind oft wenig flexibel und an neue Situationen nur eingeschränkt anpassbar. Was früher möglicherweise geholfen hat, mit der Welt zurechtzukommen, kann im Laufe des Lebens zunehmend zu innerem Leid und zu Schwierigkeiten im Kontakt mit anderen Menschen führen.

Häufig entstehen diese Muster nicht zufällig, sondern im Zusammenhang mit frühen Beziehungserfahrungen und biografischen Belastungen. Auch wenn sie lange Bestand haben, sind sie grundsätzlich veränderbar. Psychotherapie kann dabei unterstützen, innere Zusammenhänge besser zu verstehen, neue Erfahrungen in Beziehung zu machen und schrittweise mehr Handlungsspielraum zu entwickeln.