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Beratung vor einvernehmlicher Scheidung

Scheidungsberatung nach §95 Abs. 1a Außerstreitgesetz (AußStG)

Beratung vor einvernehmlicher ScheidungIch bin in die Liste der anerkannten Beraterinnen zur „Elternberatung vor einvernehmlicher Scheidung“ eingetragen.

Paarberatung: € 120 / 75 Minuten

Einzelberatung: € 80 / 50 Minuten

Sie erhalten zur Vorlage beim Gericht eine Bestätigung über die Teilnahme.

Über den Inhalt der Beratung bin ich zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Themen der Beratung vor einvernehmlicher Scheidung: 

  • Wie erleben Kinder eine Scheidung ihrer Eltern?
  • Welche Bedürfnisse, Wünsche, Nöte, Ängste haben sie?
  • Kinder haben das Recht auf Fürsorge, Geborgenheit und Berücksichtigung ihrer Meinung.
  • Kinder haben auch nach der Scheidung das Recht auf verlässlichen Kontakt zu beiden Elternteilen.
  • Es geht es um die Frage, wie der Alltag nach der Scheidung gestaltet werden kann, um den Bedürfnissen der Kinder weiterhin gerecht zu werden.
  • In der Beratung geht es auch um Möglichkeiten der Unterstützung und Entlastung für Sie als Eltern.

Kinder und Jugendliche müssen im Verlauf einer Trennung bzw. Scheidung folgende Aufgaben bewältigen:

  • Die Trennung der Ehe anerkennen und verstehen
  • Zum eigenen Lebensstil und zu Gewohnheiten zurückfinden
  • Verarbeitung von Verlust-, Ablehnungs- und Schuldgefühlen
  • Mit Zorn umgehen lernen
  • Aussöhnung mit den Eltern
  • Akzeptieren der Dauerhaftigkeit der Trennung bzw. Scheidung

Kindern dürfen auch erkennen, dass die Trennung auch positive Seiten hat (z.B. dass sich Mama und Papa nicht mehr streiten, dass sie Mama und Papa auch mal für sich alleine haben, dass sie zwei Betten haben – eines bei Mama und eines bei Papa etc.)

Als Rainbows-Gruppenleiterin und durch meine langjährige Erfahrung mit Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern kann ich Sie umfassend in Ihrer Trennungs- bzw. Scheidungssituation beraten und begleiten. Ich schaue mit Ihnen gemeinsam,  wie Sie diese schwierige Situation für alle möglichst gut gestalten und wie Sie den Bedürfnissen Ihrer Kinder gerecht werden können.


Psychotherapie

Sinn des LebensDie Beschäftigung mit dem Thema „Sinn“ ist zentral für die existenzanalytische Psychotherapie und Beratung.

Vor allem, wenn wir eine Krise durchleben, stellen wir oft die Frage nach dem Sinn des Lebens.  

Existenzanalytische Psychotherapie und Beratung hilft, Antworten auf diese Frage zu finden.

In den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts entwickelte der Arzt, Philosoph und Wissenschaftler Viktor Emil Frankl (1905–1997) den psychotherapeutischen Ansatz der Logotherapie und Existenzanalyse.

Alfried Längle war ein Schüler Frankls und entwickelte die Existenzanalyse weiter. In der Folge wurde sie schließlich als eigenständiges Psychotherapieverfahren vom Gesundheitsministerium anerkannt  ist heute eine international anerkannte und empirisch fundierte Psychotherapierichtung (Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse, GLE).

Die Existenzanalyse beschäftigt sich mit der „Person“ und sieht den Menschen mit sich und seiner Welt im Dialog. Der Mensch ist somit immer handlungs- und gestaltungsfähig und seiner Situation niemals gänzlich ausgeliefert.

Wichtig für eine gelingende Psychotherapie ist

  • Ihre Bereitschaft, sich mit Ihren Gefühlen und Ihrem Erleben auseinanderzusetzen,
  • dass die „Chemie“ zwischen Ihnen und mir stimmt
  • und dass Sie bereit sind, sich auf mich und meine Methoden einzulassen.

Auf der Suche nach dem Sinn

Das  Ziel der Existenzanalyse ist, den Menschen (wieder) zu einem innerlichen JA und zur Zustimmung  zu seinem Dasein und Handeln zu befähigen.

Demnach sind wir den Herausforderungen und Fragen, die das Leben an uns stellt, nicht ausgeliefert.

Wir können entscheiden, antworten, Stellung beziehen. Darin besteht die Freiheit des Menschen.

Antoine de Saint-Exupéry hat das so ähnlich formuliert:

„Um klar zu sehen reicht oft ein Wechsel der Blickrichtung“ 

Psychotherapie

Was ist der Unterschied zwischen Energetiker, Kinesiologen etc. und Psychotherapeuten?

Kurz gesagt: Die Tätigkeit von Energetikern, Kinesiologen etc. ist mit der von Psychotherapeuten absolut nicht vergleichbar und somit ist es sinnlos, Unterschiede zu suchen. Da ich in meiner Praxis aber ständig mit Klienten zu tun habe, die von Energetikern, Kinesiologen, Klangcoaches, Farblichttherapeuten, Strömern etc. kommen bzw. statt einen Psychotherapeuten lieber einen Energetiker aufsuchen, folgende Fakten:

Psychotherapie ist der ärztlichen Hilfe gleichgestellt. Das Recht zur Ausübung der Psychotherapie ist sowohl im österreichischen Ärztegesetz als auch im Psychotherapeutengesetz geregelt. Psychotherapeuten sind dazu ausgebildet, alle psychischen Erkrankungen selbständig zu diagnostizieren und zu behandeln. Sie können und dürfen natürlich keine Medikamente verschreiben – dafür sind ausschließlich Ärzte zuständig.

Psychotherapeuten sind zur absoluten Verschwiegenheit über alles, was ihnen ihre Klienten erzählen, verpflichtet – auch über den Tod ihrer Klienten hinaus und auch gegenüber Ehepartnern, staatlichen Dienststellen, allen Sozialeinrichtungen, dem Finanzamt,… Grundsätzlich ist die psychotherapeutische Verschwiegenheitspflicht ein Aussageverweigerungsgrund gemäß der Zivilprozessordnung. Die Verschwiegenheitspflicht der Psychotherapeuten ist somit wesentlich strenger gefasst als jene der Ärzte.

Psychotherapeuten müssen eine Berufshaftpflichtversicherung haben.

Sie dürfen nur sachlich geboten, fachlich richtig und nicht marktschreierisch werben.

Die Ausbildung zum Psychotherapeuten dauert mindestens 7 Jahre. Das Mindestalter bei Ausbildungsbeginn ist 24 Jahre. Die Zulassungsvoraussetzungen sind vom Gesundheitsministerium streng geregelt. Die zweistufige Ausbildung setzt sich aus einem allgemeinen Teil (dem sogenannten Psychotherapeutischen Propädeutikum) und einem Fachspezifikum zusammen. Psychotherapeuten sind zu laufender Fortbildung verpflichtet.

Die Berufsbezeichnung „Psychotherapeut“ ist gesetzlich geschützt. Alle Psychotherapeuten sind in der Psychotherapeutenliste des Gesundheitsministeriums eingetragen (Suchbegriff: PTH-Suche). Personen, die in dieser Liste nicht zu finden sind, sind keine Psychotherapeuten.

Die Krankenkassen übernehmen für Psychotherapie einen Teil oder die gesamten Kosten.

Energetiker und alle anderen Personen, die sich mit Auren, Magnetfeldern, kinesiologischen Muskeltests, Numerologie, Pendeln, Magie, Rückführungen, Channeling, Engelssymbolen, Lichtkreisen, energetischer Lichtphysik – und wie diese Angebote alle heißen (ich bezeichne sie der Einfachheit halber hier als Energetiker) – beschäftigen, sind zum Erkennen, Diagnostizieren und Behandeln von psychischen (und körperlichen) Erkrankungen weder ausgebildet noch berechtigt!

Bei Energetikern handelt sich um ein sogenanntes „freies Gewebe“, also ein Gewebe, für das kein Befähigungsnachweis erforderlich ist und für das es auch keinen Befähigungsnachweis gibt. Jeder, der einen entsprechenden Gewerbeschein löst, kann sich Energetiker nennen. Weitere „freie Gewerbe“ sind bspw. Wahrsager, das Befüllen von Kissen, das Reinigen von Dachrinnen, Schatzsucher (Quelle „Bundeseinheitliche Liste der freien Gewerbe“ der WKO, Stand Jänner 2016).

Energetiker behaupten, mit einem wissenschaftlich nicht nachgewiesenen Energiefeld zu arbeiten, was eine Ausbildung natürlich unmöglich macht. Dem Ideenreichtum dieser Unternehmer wird dadurch keine Grenze gesetzt. Hinsichtlich Werbung unterliegen Energetiker keinen Beschränkungen.

Für die Tätigkeit als Energetiker gibt es kein Mindestalter.

Energetiker sind nicht zur Verschwiegenheit verpflichtet. Das heißt, sie müssten bei einem ev. Gerichtsverfahren alles, was sie von und über ihre Klienten wissen, preisgeben. Sie sind auch gegenüber dem Finanzamt, allen staatlichen Stellen, Familienangehörigen etc. nicht zur Geheimhaltung verpflichtet.

Sie haben keine Berufshaftpflichtversicherung, da für diese Tätigkeit keine Versicherungpolizzen existieren.

Die Krankenkassen übernehmen weder einen Teil der Kosten noch die ganzen Kosten.

Behandlungsversuche von psychischen (und natürlich auch körperlichen) Erkrankungen durch Energetiker sind grob fahrlässig und gesetzlich verboten!

Hier gilt auch die oft verwendete Behauptung „wer heilt, hat Recht“ nicht. Denn wer keine Erkrankung diagnostizieren kann und darf, kann logischerweise auch nicht feststellen, ob er diese Erkrankung „geheilt“ hat.