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Honorar und Krankenkassenzuschuss

HonorarFür Kinder und Jugendliche habe ich in Großschönau eine begrenzte Zahl von vollfinanzierten Kassenplätzen.

Voraussetzung ist die Versicherung bei der NÖ GKK.

Der Therapiebeginn muss vor dem 18. Lebensjahr liegen.

Für Bezieher von Reha-Geld (NÖ GKK) biete ich in meiner Praxis in Großschönau ebenfalls vollfinanzierte Kassenplätze an.

Für alle anderen Therapiestunden:

Mein Honorar beträgt 80,- Euro pro Sitzung.

Erstgespräch: 50,- Euro.

Ich bitte Sie das Honorar am Ende der Stunde in bar zu bezahlen.

Für Psychotherapie (nicht für Erziehungsberatung) bekommen Sie von allen Krankenkassen eine Rückerstattung (auch für das Erstgespräch).

Dazu ist das Vorliegen einer „krankheitswertigen“ psychischen Störung und das Ausstellen einer personalisierten Rechnung mit Angabe der Diagnose nach ICD-10 notwendig.

Die Krankenkassen zahlen pro Sitzung einen Zuschuss zwischen 21,80 und 50,00 Euro.

Für diesen Kassenzuschuss müssen Sie vor der zweiten Sitzung einen Arzt aufsuchen, um sicherzustellen, dass Ihr psychisches Leiden keine körperliche Ursache hat.

Es ist keine Überweisung des Arztes zur Psychotherapeutin bzw. zum Psychotherapeuten erforderlich.

Sie bekommen von Ihrem Arzt eine Bestätigung, die Sie zusammen mit der Rechnung über die maximal ersten vier bis zehn Sitzungen (je nach Krankenkasse) bei Ihrer Kasse einreichen. Ihre Krankenkasse überweist Ihnen anschließend den Zuschuss.

Für einen Kostenzuschuss für die darauf folgenden Psychotherapiesitzungen muss ein „Antrag auf Kostenzuschuss wegen Inanspruchnahme einer(s) freiberuflich niedergelassenen Psychotherapeutin(en)“ gestellt werden, auf dem von mir einige Fragen beantwortet werden müssen. Diesen Antrag müssen Sie vor Ablauf der ersten (vier bis zehn) Psychotherapiesitzungen bei Ihrer Krankenkasse einreichen, um den Zuschuss ohne Lücke weiterbeziehen zu können.


 

Psychotherapie für Jugendliche

Psychotherapie für Jugendliche

  • Leidest du unter gedrückter Stimmung?
  • Hältst du die Schule nicht mehr aus?
  • Hast du Probleme mit Freundinnen und Freunden, Eltern oder Geschwistern?
  • Leidest du unter Perfektions- und Leistungsdruck?
  • Leidest du oft unter Kopf- oder Bauchschmerzen ohne medizinischen Grund?
  • Quälen dich Sorgen, Ängste und Befürchtungen?
  • Schläfst du schwer ein oder wachst du nachts oft auf?
  • Hast du einen geliebten Menschen durch Trennung oder Tod verloren?
  • Leidest du an fehlendem Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl?
  • Ziehst du Dich zurück und meidest den Kontakt mit anderen Menschen?
  • Hast du sexuelle oder andere Gewalterfahrungen gemacht?
  • Hattest du in deiner Vergangenheit schreckliche Erlebnisse?
  • Siehst du keine Zukunftsperspektiven?
  • Siehst du keinen Sinn im Leben und spielst mit dem Gedanken zu sterben?
  • Fühlst du dich auch dann allein, wenn andere Menschen um dich sind?
  • Verletzt du Dich manchmal selbst?
  • Hast du Schwierigkeiten, dich zu konzentrieren?
  • Fürchtest du, dass dir oder anderen etwas zustoßen könnte?
  • Wirst du leicht zornig und tust dabei anderen oder dir selbst weh?
  • Leidest du unter nicht endenwollendem Liebeskummer?

Kannst du eine oder mehrere Fragen mit JA beantworten?
Oder kennst du andere, denen es so geht?

Dann kann eine Psychotherapie womöglich helfen!

Ablauf

Psychotherapie für JugendlicheWenn du magst, kannst du mich anrufen und wir vereinbaren einen Termin für ein kostenloses Telefongespräch oder gleich für einen Termin bei mir in der Praxis.

Das erste persönliche Gespräch findet mit oder ohne deine Eltern statt. Du und/oder deine Eltern erzählen von deinen Problemen, Schwierigkeiten und von Ereignissen aus deiner Lebensgeschichte.

Wenn deine Eltern beim ersten Gespräch  nicht dabei sind, kann es sein, dass ich sie später einlade. Solange du nicht volljährig bist, sind sie für dich verantwortlich.

Wenn wir einander sympathisch sind und uns eine Zusammenarbeit vorstellen können, vereinbaren wir weitere Termine und treffen uns einmal pro Woche. Für den Erfolg deiner Psychotherapie sind regelmäßige Termine unbedingt notwendig.

Eine Therapiestunde dauert 50 Minuten. Die Bezahlung regle ich mit deinen Eltern.

Anfangs sprechen wir darüber, welche Ziele du hast und darüber, wie lange die Psychotherapie vermutlich dauern wird.

Das Tempo, mit dem du dich in Deine Psychotherapie einlässt, bestimmst ganz allein du. Erst wenn es für dich passt, erzählst du von Deinen Problemen: was dich beschäftigt, was dich belastet, dich traurig oder wütend macht oder was dich nervt (z.B. die Therapie selbst).

Ich höre dir zu.Psychotherapie für Jugendliche

 

Wir reden natürlich viel. Aber wir können auch noch andere Dinge tun: z. B. malen oder zeichnen, Phantasiereisen unternehmen, Geschichten erfinden,…

Mit der Zeit wird es dir leichter fallen, auch schwierige Themen anzusprechen.

Wir arbeiten daran, wie du mit deinen Konflikten, Problemen und Schwierigkeiten auch anders als bisher umgehen kannst. Manchmal kann es hilfreich sein, Angehörige zu einem klärenden Gespräch in die Therapiestunde einzuladen. Dieses bereiten wir gemeinsam vor und  ich begleite und unterstütze dich dabei.

All das kann dir helfen, mit deinen Problemen fertig zu werden und dich wieder wohl zu fühlen.

Von Zeit zu Zeit führe ich zusätzliche Elterngespräche. Das ist abhängig von deinen Problemen und deinem Alter. Über diese Gespräche spreche ich auf jeden Fall vorher mit dir.

Deine Geheimnisse sind aber bei mir bestens aufgehoben!

Das Psychotherapiegesetz verpflichtet Kinder- und Jugendpsychotherapeuten zu absoluter Verschwiegenheit. Ich darf also mit niemandem darüber reden, was du mir in deinen Therapiestunden erzählst, auch nicht mit deinen Eltern.


Psychotherapie für Kinder

Kinder

 

Psychotherapie ist hilfreich, wenn Ihr Kind:

  • unter Ein- oder Durchschlafstörungen leidet
  • sich vor Situationen, Personen oder Tieren fürchtet
  • sich in der Schule schlecht konzentrieren kann oder in seinen Leistungen plötzlich schlechter wird
  • oft scheinbar grundlos bedrückt, traurig oder zurückgezogen, aggressiv oder ängstlich ist
  • sich nach einem schrecklichen Erlebnis verändert hat
  • auffallend schüchtern ist oder Schwierigkeiten mit Gleichaltrigen hat
  • unter Schulangst, Lernstörungen oder psychosomatischen Beschwerden wie Bauchweh, Kopfweh etc. leidet

In einem Erstgespräch mit den Eltern bzw. Bezugspersonen des Kindes werden die Anliegen und Erwartungen an die Psychotherapie geklärt.

Psychotherapie für Kinder kann ich ausschließlich in Großschönau anbieten. Ich habe eine begrenzte Zahl von Kassenplätzen für Kinder.

Ich biete für Kinder auch Klinische Hypnose an.

Die ersten Stunden mit Ihrem Kind dienen dem gegenseitigen Kennenlernen.

Das darauffolgende Eltern- bzw. Familiengespräch dient u. a. der Klärung folgender Fragen:

  • Setting (Stundenfrequenz, Frequenz der Elterngespräche)
  • ob weitere diagnostische bzw. therapeutische Maßnahmen nötig sind (meist psychologische bzw. medizinische Abklärung bzw. Behandlung)
  • Therapieziele

In der Psychotherapie (und ganz besonders bei Kindern) ist es die Beziehung, die heilt bzw. auf deren Basis eine Besserung passieren kann. Dabei ist das Spiel sehr wichtig. Wundern Sie sich also bitte nicht, wenn Ihnen Ihr Kind erzählt, es hätte in der Therapiestunde „nur gespielt“. Im Spiel bekomme ich Zugang zu Ihrem Kind und es baut sich eine Vertrauensbasis auf, auf deren Grundlage wir überhaupt erst schwierige Themen besprechen können. Im Spiel ist es auch möglich, Themen zu bearbeiten, da Kinder – umso mehr, je jünger sie sind – über Probleme nicht reflektieren und darüber sprechen können.

Psychotherapie arbeitet nicht am Symptom, sondern dient der Entwicklung der Persönlichkeit und sucht die tieferen Ursachen eines Problems.

Es ist nicht möglich, exakt vorauszusagen, wie lange das dauert. Die Therapielänge variiert zwischen einigen Sitzungen und mehreren Monaten.

Es kann sein, dass ich in der gemeinsamen Arbeit mit Ihrem Kind die tieferen Ursachen schon zu bearbeiten begonnen habe, sich bei den Symptomen aber noch keine Verbesserung zeigt. Möglicherweise sind Sie dann der Meinung, dass die Therapie nichts bringt und sie beenden möchten. Bitte besprechen Sie das unbedingt mit mir.

Ein Abbruch in dieser Phase hätte zwei negative Folgen für Ihr Kind :

  • Es erlebt einen Beziehungsabbruch.
  • Es erlebt, dass ihm nicht geholfen werden kann, da seine Probleme bzw. Symptome nach wie vor bestehen und sich in weiterer Folge ev. verschlimmern oder chronifizieren.

Wenn Sie sich für eine Psychotherapie für Ihr Kind entscheiden, ersuche ich Sie um Ihre prinzipielle Bereitschaft, den Zeitaufwand für mehrere Monate zu tragen und mir einen Vertrauensvorschuss zu geben, damit ich mit Ihrem Kind – auch wenn Sie noch keine Verbesserung feststellen können – arbeiten kann.

In den regelmäßig stattfindenden  Elterngesprächen sprechen wir über die Entwicklung Ihres Kindes und darüber, wie Sie es zu Hause unterstützen können.


Eltern-Baby-Therapie

Wenn ein Baby zur Welt kommt, werden die meisten Eltern von starken Gefühlen überwältigt.

Baby

 Ich unterstütze Sie, wenn

  • das Leben mit dem Baby kompliziert und anstrengend erscheint
  • „Liebe allein nicht reicht“
  • überfordernde Situationen die Beziehung zu Ihrem Baby belasten
  • Ihr Baby untröstlich weint
  • Sie sich Sorgen um das Essverhalten Ihres Babys machen
  • Ihr Baby schwer einschläft und / oder wenig schläft
  • Ihr Kleinkind exzessiv trotzt und / oder klammert
  • Sie an die Grenzen Ihrer Belastbarkeit kommen

oder wenn Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Wie kann ich eine liebevolle und stabile Bindung zu meinem Kind aufbauen?
  • Was kann mir helfen, die Bedürfnisse und die Sprache meines Babys besser wahrzunehmen und zu verstehen?
  • Wie kann ich schwierige Erfahrungen und Belastungen rund um Schwangerschaft und Geburt verarbeiten?
  • Wie können wir als Familie die Lebensumstellung gut meistern?

Besonders wichtig ist mir, die Bindung zwischen Eltern und Säugling zu stärken. Eine sichere Bindung ist ein „lebenslanger emotionaler Polster“. Sie stärkt sowohl das Urvertrauen als auch das Selbstwertgefühl und ist einer der wichtigsten Schutzfaktoren für die seelische Gesundheit.

Die Bindung zwischen Eltern und Baby wird gestärkt und sicher, wenn

  • die Körpersprache und die Lautäußerungen des Babys korrekt wahrgenommen und gedeutet werden,
  • auf die kindlichen Bedürfnisse eingegangen
  • und vor allem in den ersten Lebensmonaten umgehend und angemessen darauf reagiert wird. Die Reaktion muss der Situation, den Fähigkeiten und Bedürfnissen des Kindes entsprechen.

Ein Beispiel dafür ist, dass Säuglinge, die nicht schreien gelassen, sondern hochgenommen und beruhigt werden, weniger schreien.

Dies widerspricht der Annahme, dass es das Schreien verschlimmert, wenn das Baby hochgenommen wird. Ein Verschlimmern des Schreiens durch Hochnehmen ist gar nicht möglich, da das Schreien des Babys in den ersten Lebensmonaten noch nicht den Charakter einer absichtsvollen Kommunikation hat. Erst in den letzten drei oder vier Monaten des ersten Lebensjahres wird der Säugling fähig, absichtsvoll zu kommunizieren und Mittel und Zweck zu unterscheiden.

Babys mit einer starken und sicheren Bindung lassen sich auch schneller beruhigen.