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Depression & Burnout

DepressionDepressionen und Burnout verursachen starken Leidensdruck für Betroffene und Angehörige. Es handelt sich um ernstzunehmende Erkrankungen, die aber sehr gut behandelt werden können.

Leider scheuen sich Betroffene oft davor, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Gedrückte Stimmung, Verlust von Freude und Interesse und Verminderung des Antriebs sind die Hauptkennzeichen einer Depression.

Eine Reihe weiterer Symptome in unterschiedlich starker Ausprägung ist möglich.

Die Psychotherapie unterstützt Sie darin, Ursachen und Auslöser, Denk- und Verhaltensmuster der Depression aufzuspüren und zu überwinden. Darüber hinaus gibt es zahlreiche individuelle Hilfestellungen, die Ihre Genesung fördern und Sie die Depression überwinden lassen.

BurnoutDas Burnout-Syndrom bezeichnet einen massiven geistigen, seelischen und körperlichen Erschöpfungszustand. Dieser entsteht als schleichender Prozess meist über Jahre hinweg. Anforderungen und Belastungen, denen Personen ausgesetzt sind, spielen bei der Entstehung ebenso eine Rolle wie bestimmte, „gefährdende“ Persönlichkeitsmerkmale.

Zu Beginn wird der Zustand meist unterschätzt: Warnsignale werden nicht erst genommen, eigene Bedürfnisse übergangen, entstehende Probleme verleugnet.

Folglich werden die Verhaltensmuster nicht geändert, was im schlimmsten Fall zum völligen Zusammenbruch führen kann.

Zu Beginn des Burnouts bringt eine therapeutische Begleitung bereits nach kurzer Zeit gute Erfolge. Ist die Symptomatik fortgeschritten, benötigen Betroffene neben einer Psychotherapie meist eine (vorübergehende) medikamentöse Unterstützung.


Psychotherapie für Jugendliche

Psychotherapie für Jugendliche

  • Leidest du unter gedrückter Stimmung?
  • Hältst du die Schule nicht mehr aus?
  • Hast du Probleme mit Freundinnen und Freunden, Eltern oder Geschwistern?
  • Leidest du unter Perfektions- und Leistungsdruck?
  • Leidest du oft unter Kopf- oder Bauchschmerzen ohne medizinischen Grund?
  • Quälen dich Sorgen, Ängste und Befürchtungen?
  • Schläfst du schwer ein oder wachst du nachts oft auf?
  • Hast du einen geliebten Menschen durch Trennung oder Tod verloren?
  • Leidest du an fehlendem Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl?
  • Ziehst du Dich zurück und meidest den Kontakt mit anderen Menschen?
  • Hast du sexuelle oder andere Gewalterfahrungen gemacht?
  • Hattest du in deiner Vergangenheit schreckliche Erlebnisse?
  • Siehst du keine Zukunftsperspektiven?
  • Siehst du keinen Sinn im Leben und spielst mit dem Gedanken zu sterben?
  • Fühlst du dich auch dann allein, wenn andere Menschen um dich sind?
  • Verletzt du Dich manchmal selbst?
  • Hast du Schwierigkeiten, dich zu konzentrieren?
  • Fürchtest du, dass dir oder anderen etwas zustoßen könnte?
  • Wirst du leicht zornig und tust dabei anderen oder dir selbst weh?
  • Leidest du unter nicht endenwollendem Liebeskummer?

Kannst du eine oder mehrere Fragen mit JA beantworten?
Oder kennst du andere, denen es so geht?

Dann kann eine Psychotherapie womöglich helfen!

Ablauf

Psychotherapie für JugendlicheWenn du magst, kannst du mich anrufen und wir vereinbaren einen Termin für ein kostenloses Telefongespräch oder gleich für einen Termin bei mir in der Praxis.

Das erste persönliche Gespräch findet mit oder ohne deine Eltern statt. Du und/oder deine Eltern erzählen von deinen Problemen, Schwierigkeiten und von Ereignissen aus deiner Lebensgeschichte.

Wenn deine Eltern beim ersten Gespräch  nicht dabei sind, kann es sein, dass ich sie später einlade. Solange du nicht volljährig bist, sind sie für dich verantwortlich.

Wenn wir einander sympathisch sind und uns eine Zusammenarbeit vorstellen können, vereinbaren wir weitere Termine und treffen uns einmal pro Woche. Für den Erfolg deiner Psychotherapie sind regelmäßige Termine unbedingt notwendig.

Eine Therapiestunde dauert 50 Minuten. Die Bezahlung regle ich mit deinen Eltern.

Anfangs sprechen wir darüber, welche Ziele du hast und darüber, wie lange die Psychotherapie vermutlich dauern wird.

Das Tempo, mit dem du dich in Deine Psychotherapie einlässt, bestimmst ganz allein du. Erst wenn es für dich passt, erzählst du von Deinen Problemen: was dich beschäftigt, was dich belastet, dich traurig oder wütend macht oder was dich nervt (z.B. die Therapie selbst).

Ich höre dir zu.Psychotherapie für Jugendliche

 

Wir reden natürlich viel. Aber wir können auch noch andere Dinge tun: z. B. malen oder zeichnen, Phantasiereisen unternehmen, Geschichten erfinden,…

Mit der Zeit wird es dir leichter fallen, auch schwierige Themen anzusprechen.

Wir arbeiten daran, wie du mit deinen Konflikten, Problemen und Schwierigkeiten auch anders als bisher umgehen kannst. Manchmal kann es hilfreich sein, Angehörige zu einem klärenden Gespräch in die Therapiestunde einzuladen. Dieses bereiten wir gemeinsam vor und  ich begleite und unterstütze dich dabei.

All das kann dir helfen, mit deinen Problemen fertig zu werden und dich wieder wohl zu fühlen.

Von Zeit zu Zeit führe ich zusätzliche Elterngespräche. Das ist abhängig von deinen Problemen und deinem Alter. Über diese Gespräche spreche ich auf jeden Fall vorher mit dir.

Deine Geheimnisse sind aber bei mir bestens aufgehoben!

Das Psychotherapiegesetz verpflichtet Kinder- und Jugendpsychotherapeuten zu absoluter Verschwiegenheit. Ich darf also mit niemandem darüber reden, was du mir in deinen Therapiestunden erzählst, auch nicht mit deinen Eltern.


Psychotherapie

Sinn des LebensDie Beschäftigung mit dem Thema „Sinn“ ist zentral für die existenzanalytische Psychotherapie und Beratung.

Vor allem, wenn wir eine Krise durchleben, stellen wir oft die Frage nach dem Sinn des Lebens.  

Existenzanalytische Psychotherapie und Beratung hilft, Antworten auf diese Frage zu finden.

In den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts entwickelte der Arzt, Philosoph und Wissenschaftler Viktor Emil Frankl (1905–1997) den psychotherapeutischen Ansatz der Logotherapie und Existenzanalyse.

Alfried Längle war ein Schüler Frankls und entwickelte die Existenzanalyse weiter. In der Folge wurde sie schließlich als eigenständiges Psychotherapieverfahren vom Gesundheitsministerium anerkannt  ist heute eine international anerkannte und empirisch fundierte Psychotherapierichtung (Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse, GLE).

Die Existenzanalyse beschäftigt sich mit der „Person“ und sieht den Menschen mit sich und seiner Welt im Dialog. Der Mensch ist somit immer handlungs- und gestaltungsfähig und seiner Situation niemals gänzlich ausgeliefert.

Wichtig für eine gelingende Psychotherapie ist

  • Ihre Bereitschaft, sich mit Ihren Gefühlen und Ihrem Erleben auseinanderzusetzen,
  • dass die „Chemie“ zwischen Ihnen und mir stimmt
  • und dass Sie bereit sind, sich auf mich und meine Methoden einzulassen.

Auf der Suche nach dem Sinn

Das  Ziel der Existenzanalyse ist, den Menschen (wieder) zu einem innerlichen JA und zur Zustimmung  zu seinem Dasein und Handeln zu befähigen.

Demnach sind wir den Herausforderungen und Fragen, die das Leben an uns stellt, nicht ausgeliefert.

Wir können entscheiden, antworten, Stellung beziehen. Darin besteht die Freiheit des Menschen.

Antoine de Saint-Exupéry hat das so ähnlich formuliert:

„Um klar zu sehen reicht oft ein Wechsel der Blickrichtung“ 

Psychotherapie

Was ist der Unterschied zwischen Energetiker, Kinesiologen etc. und Psychotherapeuten?

Kurz gesagt: Die Tätigkeit von Energetikern, Kinesiologen etc. ist mit der von Psychotherapeuten absolut nicht vergleichbar und somit ist es sinnlos, Unterschiede zu suchen. Da ich in meiner Praxis aber ständig mit Klienten zu tun habe, die von Energetikern, Kinesiologen, Klangcoaches, Farblichttherapeuten, Strömern etc. kommen bzw. statt einen Psychotherapeuten lieber einen Energetiker aufsuchen, folgende Fakten:

Psychotherapie ist der ärztlichen Hilfe gleichgestellt. Das Recht zur Ausübung der Psychotherapie ist sowohl im österreichischen Ärztegesetz als auch im Psychotherapeutengesetz geregelt. Psychotherapeuten sind dazu ausgebildet, alle psychischen Erkrankungen selbständig zu diagnostizieren und zu behandeln. Sie können und dürfen natürlich keine Medikamente verschreiben – dafür sind ausschließlich Ärzte zuständig.

Psychotherapeuten sind zur absoluten Verschwiegenheit über alles, was ihnen ihre Klienten erzählen, verpflichtet – auch über den Tod ihrer Klienten hinaus und auch gegenüber Ehepartnern, staatlichen Dienststellen, allen Sozialeinrichtungen, dem Finanzamt,… Grundsätzlich ist die psychotherapeutische Verschwiegenheitspflicht ein Aussageverweigerungsgrund gemäß der Zivilprozessordnung. Die Verschwiegenheitspflicht der Psychotherapeuten ist somit wesentlich strenger gefasst als jene der Ärzte.

Psychotherapeuten müssen eine Berufshaftpflichtversicherung haben.

Sie dürfen nur sachlich geboten, fachlich richtig und nicht marktschreierisch werben.

Die Ausbildung zum Psychotherapeuten dauert mindestens 7 Jahre. Das Mindestalter bei Ausbildungsbeginn ist 24 Jahre. Die Zulassungsvoraussetzungen sind vom Gesundheitsministerium streng geregelt. Die zweistufige Ausbildung setzt sich aus einem allgemeinen Teil (dem sogenannten Psychotherapeutischen Propädeutikum) und einem Fachspezifikum zusammen. Psychotherapeuten sind zu laufender Fortbildung verpflichtet.

Die Berufsbezeichnung „Psychotherapeut“ ist gesetzlich geschützt. Alle Psychotherapeuten sind in der Psychotherapeutenliste des Gesundheitsministeriums eingetragen (Suchbegriff: PTH-Suche). Personen, die in dieser Liste nicht zu finden sind, sind keine Psychotherapeuten.

Die Krankenkassen übernehmen für Psychotherapie einen Teil oder die gesamten Kosten.

Energetiker und alle anderen Personen, die sich mit Auren, Magnetfeldern, kinesiologischen Muskeltests, Numerologie, Pendeln, Magie, Rückführungen, Channeling, Engelssymbolen, Lichtkreisen, energetischer Lichtphysik – und wie diese Angebote alle heißen (ich bezeichne sie der Einfachheit halber hier als Energetiker) – beschäftigen, sind zum Erkennen, Diagnostizieren und Behandeln von psychischen (und körperlichen) Erkrankungen weder ausgebildet noch berechtigt!

Bei Energetikern handelt sich um ein sogenanntes „freies Gewebe“, also ein Gewebe, für das kein Befähigungsnachweis erforderlich ist und für das es auch keinen Befähigungsnachweis gibt. Jeder, der einen entsprechenden Gewerbeschein löst, kann sich Energetiker nennen. Weitere „freie Gewerbe“ sind bspw. Wahrsager, das Befüllen von Kissen, das Reinigen von Dachrinnen, Schatzsucher (Quelle „Bundeseinheitliche Liste der freien Gewerbe“ der WKO, Stand Jänner 2016).

Energetiker behaupten, mit einem wissenschaftlich nicht nachgewiesenen Energiefeld zu arbeiten, was eine Ausbildung natürlich unmöglich macht. Dem Ideenreichtum dieser Unternehmer wird dadurch keine Grenze gesetzt. Hinsichtlich Werbung unterliegen Energetiker keinen Beschränkungen.

Für die Tätigkeit als Energetiker gibt es kein Mindestalter.

Energetiker sind nicht zur Verschwiegenheit verpflichtet. Das heißt, sie müssten bei einem ev. Gerichtsverfahren alles, was sie von und über ihre Klienten wissen, preisgeben. Sie sind auch gegenüber dem Finanzamt, allen staatlichen Stellen, Familienangehörigen etc. nicht zur Geheimhaltung verpflichtet.

Sie haben keine Berufshaftpflichtversicherung, da für diese Tätigkeit keine Versicherungpolizzen existieren.

Die Krankenkassen übernehmen weder einen Teil der Kosten noch die ganzen Kosten.

Behandlungsversuche von psychischen (und natürlich auch körperlichen) Erkrankungen durch Energetiker sind grob fahrlässig und gesetzlich verboten!

Hier gilt auch die oft verwendete Behauptung „wer heilt, hat Recht“ nicht. Denn wer keine Erkrankung diagnostizieren kann und darf, kann logischerweise auch nicht feststellen, ob er diese Erkrankung „geheilt“ hat.