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Angst, Panik & Zwangsstörungen

AngstAngst warnt uns vor Gefahren und zeigt uns, wo Vorsicht angebracht ist.

Sie ist grundsätzlich normal und gut.

Krankhafte Ausmaße nimmt sie an, wenn Belastungen zu groß werden und unsere Kräfte übersteigen.

 

Übersteigerte Ängste können ganz unterschiedlich zum Ausdruck kommen.

Sie schränken den persönlichen Lebensraum des Betroffenen immer massiv ein und beeinträchtigen seine Lebensqualität stark. Meistens führen sie zu einem immer ausgedehnteren Vermeidungsverhalten und zur Einschränkung persönlicher Aktivitäten.

Oft entwickelt sich wegen des durch die Angst eingeschränkten Lebensstils zusätzlich eine Depression.

Angststörungen sind grundsätzlich sehr gut behandelbar. Je früher mit einer Behandlung begonnen wird, desto rascher zeigt sich der Therapieerfolg.

In der Psychotherapie lernen Betroffene, wie sie Sicherheit und Halt finden können und den Umgang mit überschießenden Ängsten. Bisher gemiedene Situationen können wieder in das normale Leben integriert werden und die Lebensqualität wird damit wieder deutlich verbessert.

PanikEine Panikattacke ist die Bezeichnung für massive Angst, die unvorhersehbar und plötzlich eintritt und mit starken körperlichen Reaktionen einhergeht. Betroffene erleben diesen Zustand als äußerst bedrohlich und erleben Todesängste. Treten Panikattacken wiederholt auf, spricht man von einer Panikstörung.

 

Diese Panikzustände dauern in der Regel einige Minuten und sind nicht an bestimmte Situationen gebunden. Betroffene geraten oft in einen Teufelskreis, da sie Angst vor einer neuerlichen Panikattacke haben.

Die Psychotherapie unterstützt Sie dabei, die Ursachen der Panikattacken zu ergründen und zu überwinden. Ebenso wichtig ist es, den Zusammenhang zwischen körperlichen Symptomen und der Angst zu erkennen, um den richtigen Umgang damit zu erlernen.

Panikstörungen haben gute Behandlungsaussichten.

Zwang

Kennzeichen von Zwangsstörungen sind immer wiederkehrende zwanghafte Gedanken und Handlungen unterschiedlichen Inhalts. Dahinter verbirgt sich eine besondere Form der Angst: Betroffene befürchten, dass ein Unglück oder ein Katastrophe geschehen könnte und tun alles dafür, dies zu verhindern.

Die meisten Patienten wissen, dass ihr Verhalten übertrieben ist. Dennoch gelingt es ihnen nicht, ihren Zwangsgedanken und -handlungen erfolgreich Widerstand zu leisten. Die Zwangsstörung belastet ihren Alltag meist erheblich.

Leider suchen viele erst relativ spät professionelle Hilfe und halten diese Erkrankung jahrelang geheim.

Zwänge können jedoch sehr gut behandelt werden. Je früher mit einer Behandlung begonnen wird, desto rascher und effizienter zeigt sich der Therapieerfolg.

Ziel ist, die zwanghaften Gedanken und Rituale zu unterbrechen und zu bewältigen. Ihre Lebensqualität wird dadurch deutlich verbessert.