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Eine Krise äußert sich als zeitlich begrenzte, plötzliche oder fortschreitende Verengung der Wahrnehmung, der Wertesysteme sowie der Handlungs- und Problemlösungsfähigkeiten. Sie stellt bisherige Erfahrungen, Normen, Ziele und Werte in Frage und hat oft einen bedrohlichen Charakter.
Als Folgereaktion auf eine nicht angemessen bewältigte Krise kann eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) auftreten. Bei intensiveren psychischen Problemen ist eine professionelle Krisenintervention angebracht. Bei geringeren psychischen Auswirkungen kann die Krisenbewältigung auch nur durch Familie und Freunde unterstützt und ansonsten auf Selbstheilungskräfte vertraut werden.

Krisenintervention

KriseDarunter versteht man die Beratung und Begleitung von Menschen, die sich in einer akuten Krise befinden und einem sehr hohem Leidensdruck ausgesetzt sind.

Deshalb dient Krisenintervention der unmittelbaren Stabilisierung und ist zeitlich begrenzt.

Krisen entstehen, wenn Personen mit äußerst belastenden Ereignissen oder Lebensumständen konfrontiert werden.

Folglich greifen die üblichen Bewältigungsstrategien in der Krise nicht. Infolgedessen können massive Gefühle von Überforderung, Verzweiflung oder Lebensüberdruss auftreten.

Beispiele, die eine Krise auslösen können:

  • Tod eines nahen Angehörigen
  • Naturereignis
  • Unfall
  • Ausbruch einer schweren Erkrankung
  • Trennung
  • Arbeitsplatzverlust
  • weiter Schicksalsschläge oder Traumata
  • u.a.

Dabei handelt es sich meist um plötzliche, einschneidende Veränderungen der Lebensbedingungen.

Je eher eine professionelle Unterstützung in Anspruch genommen wird, desto rascher können Hilfestellungen  gefunden werden.

Dadurch können langfristige negative Entwicklungen verhindert werden.

Krisen, die gut verarbeitet werden, lassen Sie persönlich gestärkt und gefestigt aus diesen hervorgehen.

Krisenintervention bietet:

  • akute emotionale Entlastung
  • Aussprache in neutralem Rahmen
  • Erarbeitung konkreter Bewältigungsformen für die aktuelle Situation
  • Wiederherstellung der Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit
  • Verhinderung negativer Entwicklungen
  • u.a.

Krisenintervention kann auch in eine Begleitung bei Lebenskrisen oder in eine Psychotherapie übergehen.


Begleitung bei Lebenskrisen

LebenskrisenLebenskrisen sind meist mit einer entscheidenden Wendung verbunden. Ob vorhersehbar oder völlig unerwartet – sie stellen immer eine besondere Herausforderung für Betroffene dar.

Lebenskrisen lösen Unsicherheit, Gefühle der Bedrohung, Überforderung bis hin zu Verzweiflung aus.

Das Ergebnis der Krise hat oft prägenden Einfluss auf die persönliche Zukunft. Deshalb ist es wichtig, sie gut zu meistern. Manchmal braucht es dazu professionelle Begleitung.

Bestimmte Lebensphasen sind durch typische Fragen gekennzeichnet. Auslöser können aber auch altersunabhängig sein. Beispiel dafür sind berufliche Wendepunkte, Konflikte in der Partnerschaft oder Schwierigkeiten in anderen bedeutsamen Bereichen.

Die Überwindung von Krisen ist oft ein harter Weg. Aber er lohnt sich!  Es ist auch möglich, aus Krisen gestärkt und persönlich gereift hervorzugehen. Voraussetzung dafür ist, sie gut zu verarbeiten und in die eigene Lebensgeschichte zu integrieren. Dazu ist therapeutische Unterstützung manchmal notwendig und hilfreich.

Beratung in Krisen bietet Ihnen:

  • Emotionale Entlastung
  • Bewusste und konstruktive Bewältigung
  • Entwicklung neuer Perspektiven
  • Stärkung der eigenen Ressourcen
  • Wiedererlangung von Selbstvertrauen und Zuversicht
  • Persönliche Reifung und Entwicklung
  • Verhinderung eines dauerhaft negativen Verlaufs

Psychotherapie für Jugendliche

Psychotherapie für Jugendliche

  • Leidest du unter gedrückter Stimmung?
  • Hältst du die Schule nicht mehr aus?
  • Hast du Probleme mit Freundinnen und Freunden, Eltern oder Geschwistern?
  • Leidest du unter Perfektions- und Leistungsdruck?
  • Leidest du oft unter Kopf- oder Bauchschmerzen ohne medizinischen Grund?
  • Quälen dich Sorgen, Ängste und Befürchtungen?
  • Schläfst du schwer ein oder wachst du nachts oft auf?
  • Hast du einen geliebten Menschen durch Trennung oder Tod verloren?
  • Leidest du an fehlendem Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl?
  • Ziehst du Dich zurück und meidest den Kontakt mit anderen Menschen?
  • Hast du sexuelle oder andere Gewalterfahrungen gemacht?
  • Hattest du in deiner Vergangenheit schreckliche Erlebnisse?
  • Siehst du keine Zukunftsperspektiven?
  • Siehst du keinen Sinn im Leben und spielst mit dem Gedanken zu sterben?
  • Fühlst du dich auch dann allein, wenn andere Menschen um dich sind?
  • Verletzt du Dich manchmal selbst?
  • Hast du Schwierigkeiten, dich zu konzentrieren?
  • Fürchtest du, dass dir oder anderen etwas zustoßen könnte?
  • Wirst du leicht zornig und tust dabei anderen oder dir selbst weh?
  • Leidest du unter nicht endenwollendem Liebeskummer?

Kannst du eine oder mehrere Fragen mit JA beantworten?
Oder kennst du andere, denen es so geht?

Dann kann eine Psychotherapie womöglich helfen!

Ablauf

Psychotherapie für JugendlicheWenn du magst, kannst du mich anrufen und wir vereinbaren einen Termin für ein kostenloses Telefongespräch oder gleich für einen Termin bei mir in der Praxis.

Das erste persönliche Gespräch findet mit oder ohne deine Eltern statt. Du und/oder deine Eltern erzählen von deinen Problemen, Schwierigkeiten und von Ereignissen aus deiner Lebensgeschichte.

Wenn deine Eltern beim ersten Gespräch  nicht dabei sind, kann es sein, dass ich sie später einlade. Solange du nicht volljährig bist, sind sie für dich verantwortlich.

Wenn wir einander sympathisch sind und uns eine Zusammenarbeit vorstellen können, vereinbaren wir weitere Termine und treffen uns einmal pro Woche. Für den Erfolg deiner Psychotherapie sind regelmäßige Termine unbedingt notwendig.

Eine Therapiestunde dauert 50 Minuten. Die Bezahlung regle ich mit deinen Eltern.

Anfangs sprechen wir darüber, welche Ziele du hast und darüber, wie lange die Psychotherapie vermutlich dauern wird.

Das Tempo, mit dem du dich in Deine Psychotherapie einlässt, bestimmst ganz allein du. Erst wenn es für dich passt, erzählst du von Deinen Problemen: was dich beschäftigt, was dich belastet, dich traurig oder wütend macht oder was dich nervt (z.B. die Therapie selbst).

Ich höre dir zu.Psychotherapie für Jugendliche

 

Wir reden natürlich viel. Aber wir können auch noch andere Dinge tun: z. B. malen oder zeichnen, Phantasiereisen unternehmen, Geschichten erfinden,…

Mit der Zeit wird es dir leichter fallen, auch schwierige Themen anzusprechen.

Wir arbeiten daran, wie du mit deinen Konflikten, Problemen und Schwierigkeiten auch anders als bisher umgehen kannst. Manchmal kann es hilfreich sein, Angehörige zu einem klärenden Gespräch in die Therapiestunde einzuladen. Dieses bereiten wir gemeinsam vor und  ich begleite und unterstütze dich dabei.

All das kann dir helfen, mit deinen Problemen fertig zu werden und dich wieder wohl zu fühlen.

Von Zeit zu Zeit führe ich zusätzliche Elterngespräche. Das ist abhängig von deinen Problemen und deinem Alter. Über diese Gespräche spreche ich auf jeden Fall vorher mit dir.

Deine Geheimnisse sind aber bei mir bestens aufgehoben!

Das Psychotherapiegesetz verpflichtet Kinder- und Jugendpsychotherapeuten zu absoluter Verschwiegenheit. Ich darf also mit niemandem darüber reden, was du mir in deinen Therapiestunden erzählst, auch nicht mit deinen Eltern.