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Depression & Burnout

DepressionDepressionen und Burnout verursachen starken Leidensdruck für Betroffene und Angehörige. Es handelt sich um ernstzunehmende Erkrankungen, die aber sehr gut behandelt werden können.

Leider scheuen sich Betroffene oft davor, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Gedrückte Stimmung, Verlust von Freude und Interesse und Verminderung des Antriebs sind die Hauptkennzeichen einer Depression.

Eine Reihe weiterer Symptome in unterschiedlich starker Ausprägung ist möglich.

Die Psychotherapie unterstützt Sie darin, Ursachen und Auslöser, Denk- und Verhaltensmuster der Depression aufzuspüren und zu überwinden. Darüber hinaus gibt es zahlreiche individuelle Hilfestellungen, die Ihre Genesung fördern und Sie die Depression überwinden lassen.

BurnoutDas Burnout-Syndrom bezeichnet einen massiven geistigen, seelischen und körperlichen Erschöpfungszustand. Dieser entsteht als schleichender Prozess meist über Jahre hinweg. Anforderungen und Belastungen, denen Personen ausgesetzt sind, spielen bei der Entstehung ebenso eine Rolle wie bestimmte, „gefährdende“ Persönlichkeitsmerkmale.

Zu Beginn wird der Zustand meist unterschätzt: Warnsignale werden nicht erst genommen, eigene Bedürfnisse übergangen, entstehende Probleme verleugnet.

Folglich werden die Verhaltensmuster nicht geändert, was im schlimmsten Fall zum völligen Zusammenbruch führen kann.

Zu Beginn des Burnouts bringt eine therapeutische Begleitung bereits nach kurzer Zeit gute Erfolge. Ist die Symptomatik fortgeschritten, benötigen Betroffene neben einer Psychotherapie meist eine (vorübergehende) medikamentöse Unterstützung.


Psychotherapie

Sinn des LebensDie Beschäftigung mit dem Thema „Sinn“ ist zentral für die existenzanalytische Psychotherapie und Beratung.

Vor allem, wenn wir eine Krise durchleben, stellen wir oft die Frage nach dem Sinn des Lebens.  

Existenzanalytische Psychotherapie und Beratung hilft, Antworten auf diese Frage zu finden.

In den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts entwickelte der Arzt, Philosoph und Wissenschaftler Viktor Emil Frankl (1905–1997) den psychotherapeutischen Ansatz der Logotherapie und Existenzanalyse.

Alfried Längle war ein Schüler Frankls und entwickelte die Existenzanalyse weiter. In der Folge wurde sie schließlich als eigenständiges Psychotherapieverfahren vom Gesundheitsministerium anerkannt  ist heute eine international anerkannte und empirisch fundierte Psychotherapierichtung (Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse, GLE).

Die Existenzanalyse setzt direkt an der Person an und sieht den Menschen mit sich und seiner Welt im Dialog.

Im Rahmen des therapeutischen Prozesses werden konkrete Hilfestellungen erarbeitet. Dabei versuchen Patient und Therapeut gemeinsam, Einsichten in blockierende Einstellungen zu gewinnen und Grundhaltungen zu entwickeln. Das Ziel ist ein als wertvoll und erfüllt empfundenes Leben.

Auf der Suche nach dem Sinn

Somit ist es das Ziel der Existenzanalyse, den Menschen (wieder) zu einem innerlichen JA und zur Zustimmung  zu seinem Dasein und Handeln zu befähigen.

Demnach sind wir den Herausforderungen und Fragen, die das Leben an uns stellt, nicht ausgeliefert.

Wir können entscheiden, antworten, Stellung beziehen. Darin besteht die Freiheit des Menschen.

Antoine de Saint-Exupéry hat das so ähnlich formuliert:

„Um klar zu sehen reicht oft ein Wechsel der Blickrichtung“ 

Psychotherapie